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Dresden: Universitätsklinik für Neurologie

01307 Dresden, Fetscherstr. 74

Ambulanz für Bewegungsstörungen

Dystonie-Ambulanz und Sprechstunde für Botulinumtoxintherapie

Sprechstunden täglich nach Vereinbarung

Terminvereinbarung Mo - Do 10:00-12:00 Uhr und 14:00-15:00 Uhr unter Telefon 0351-4583876

Ansprechpartner KNP / Klinische Studien

Prof. Dr. med. Heinz Reichmann
Email: heinz.reichmann@mailbox.tu-dresden.de

 

letzte Aktualisierung: 18.06.2015


Die Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Dresden ist eines der führenden Zentren im Kompetenznetz Parkinson.

Die Klinik umfasst 78 Betten, davon 8 für Parkinson-Komplexbehandlungen. Neben der Akutversorgung von Patienten mittels Stroke Unit und Intensivstation gibt es eine Spezialambulanz für Bewegungsstörungen (vor allem Morbus Parkinson und Dystonien sowie Multisystematrophie und progressive supranukleäre Lähmung). Darüberhinaus verfügt die Klinik über aktive Forschungsgruppen und klinische Gruppen auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankung, Neuroimmunologie, Neuroonkologie, zerebrovaskulären Erkrankungen und der Epileptologie.

 

Die Patientenbetreuung an unserer Klinik wird stationär und insbesondere bevorzugt ambulant durchgeführt. Ambulant bieten wir die klinische Untersuchung, Tremormessanalysen, Testung des Riechvermögens, neurosonographische und nuklearmedizinische Methoden sowie die Erprobung neuer Therapie im Rahmen von multizentrischen Medikamentenstudien. Ein weiterer Schwerpunkt unseres Zentrums ist die Möglichkeit der Tiefenhirnstimulation, die wir seit mehr als fünf Jahren hier zusammen mit der Neurochirurgischen Universitätsklinik durchführen. Neben der Parkinsonbetreuung findet sich eine ausgewiesene und große Botulinumtoxinsprechstunde.

Die klinische Forschungstätigkeit umfasst in mehreren Arbeitsgruppen Untersuchungen der Motorik, des Riechvermögens, der Koordination sowie des Qualitätsmanagements in der Betreuung von Patienten mit typischem und atypischem Parkinsonsyndrom. Die Dresdner Gruppe ist Partner in vielen internationalen und nationalen klinischen Studien von Patienten mit typischem und atypischem Parkinsonsyndrom.

 

Neben der klinischen Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie von Patienten mit Parkinsonsyndrom ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit der Ätiopathogeneseforschung gewidmet. Wir konzentrieren uns diesbezüglich insbesondere auf den Energiestoffwechsel sowie die Neuroprotektion, die in Zellkulturen und im Post mortem-Gewebe untersucht werden.

 

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Neurosonographie mit Darstellung der Substantia nigra, die Kooperation mit unseren Kollegen aus der Nuklearmedizin (PET- und SPECT-Untersuchung), sowie der Psychiatrischen Universitätsklinik mit Untersuchung der Neurokognition.

Weitere Informationen im Internet:
www.uniklinikum-dresden.de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/neu

 

Universitätsklinik für Neurologie Dresden