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Ulm: Neurologische Hochschulambulanz am Universitätsklinikum

89081 Ulm, Oberer Eselsberg 45

Sprechstunde für Bewegungsstörungen

nach Vereinbarung
Terminvereinbarung unter Telefon 0731-50063003

Ansprechpartner KNP / Klinische Studien

Prof. Dr. med. J. Kassubek
Email: jan.kassubek@uni-ulm.de

 

letzte Aktualisierung: 03.07.2015


Mit ca. 1.150 Betten und rund 6.000 Mitarbeitern ist das Universitätsklinikum Ulm ein modernes in Unternehmensform geführtes Krankenhaus der Maximalversorgung.

Die Klinik für Neurologie bietet mit insgesamt 89 Betten ein differenziertes und auf die Patientenbedürfnisse abgestimmtes Behandlungskonzept von der akutstationären Therapie bis hin zur Frührehabilitation und zur Rehabilitation der Phasen C und D. Eine Stroke-Unit/Überwachungsstation steht mit 27 Überwachungsbetten zur schnellen umfassenden Diagnostik, Therapie und intensiven medizinischen Betreung rund um die Uhr zur Verfügung.
Sämtliche apparativen Untersuchungsverfahren einschließlich der kompletten bildgebenden und nuklearmedizinischen Diagnostik wie Magnetresonanztomographie (MRT) stehen der Klinik Tag und Nacht zur Verfügung.
Die Positronenemissionstomographie (PET) der Nuklearmedizinischen Universitätsklinik als eine nur an spezialisierten Zentren angebotene Untersuchungsmethode erlaubt zudem eine oftmals therapierelevante klinische Zuordnung unterschiedlicher neurodegenerativer Erkrankungen.


Parkinson-Patienten werden in jedem Stadium der Erkrankungen, auch zur Frage der Diagnosestellung, in unserer neurologischen Ambulanz im RKU, in der u.a. degenerative Erkrankungen des Zentralnervensystems (Parkinsonerkrankung, Demenzen, Chorea Huntington), neuromuskuläre Erkrankungen (Schwerpunkt amyotrophe Lateralsklerose), Epilepsien und neuroimmunologische Krankheitsbilder (Multiple Sklerose) einen Schwerpunkt bilden.

 

Unser Spektrum

• Morbus Parkinson
• andere neurodegenerative Parkinsonerkrankungen (MSA, PSP, CBD)
• Restless Legs Syndrom (RLS)
• Tremorerkrankungen (essentieller Tremor und seltene Formen)
• Parkinson-Differenzialdiagnostik
• Beratung und Therapieempfehlung
• optimierte medikamentöse Therapie
• Behandlung von motorischen Spätkomplikationen
• Tiefenhirnstimulation (s. unten)
• Verlaufsuntersuchungen und Therapiekontrolle
• Aufklärung und Information, sozialmedizinische Beratung
Durchführung von Medikamentenstudien

 

Die Spezialambulanz für Bewegungsstörungen (Parkinson-Ambulanz)

 

Ein wesentlicher Behandlungsschwerpunkt der Neurologischen Klinik der Universität im RKU als hochspezialisierte Einrichtung und überregionale Anlaufstelle für Patienten liegt in der Differenzialdiagnose von Bewegungsstörungen sowie der Differenzialtherapie von Patienten mit Bewegungsstörungen in verschiedenen Erkrankungsstadien. Hier ist insbesondere das idiopathische Parkinson-Syndrom (Morbus Parkinson) zu nennen, aber auch die anderen neurodegenerativen Parkinson-Syndrome (Multisystematrophie, Progressive Supranukleäre Paralyse, Kortikobasale Degeneration).

 

Wenn die Erkrankung eine Behandlung unter stationären Bedingungen nötig machen sollte, werden diese Patienten im stationären Bereich der Neurologischen Klinik im RKU unter modernsten Behandlungsstrategien medikamentöser und nicht-medikamentöser Art betreut.

 

In Kooperation mit der Neurochirurgischen Klinik der Universität Ulm in Günzburg wird für Patienten mit fortgeschrittenem Morbus Parkinson die Therapie mittels Tiefenstimulation des Nucleus subthalamicus angeboten. Dadurch kann für diese schwer betroffenen Patienten, die medikamentös nicht mehr ausreichend behandelbar sind, diese moderne Therapieoption zur Verfügung gestellt werden. Hierdurch kann eine erhebliche Besserung der Symptomatik bewirkt werden.

 

Wissenschaftliches Interesse besteht insbesondere an der Untersuchung der neurologischen Veränderungen dieser Patienten. In Zukunft sollen auch in Ulm weiterhin experimentelle Therapieverfahren angeboten werden. Ein wesentliches Ziel ist die klinische Erprobung neuer Medikamente. Die Ergebnisse dieser Studien sollen helfen, Therapiestrategien zu identifizieren, die den Verlauf dieser meist progredienten Erkrankungen günstig beeinflussen können.

 

In der Spezialambulanz für Bewegungsstörungen können pflichtversicherte Patienten auf Überweisung durch ihren Hausarzt oder Neurologen sowie privatversicherte Patienten behandelt werden.

 

Weitere Informationen im Internet:

http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/neurologie/home/spezialsprechstunden/parkinsonsyndrome-und-bewegungsstoerungen.html

 

Universitätsklinik für Neurologie Ulm